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Reiseziele
Die Dominikanischen Republik galt für lange Zeit als zu weit entferntes Reiseziel. Die Strapazen eines Langstreckenfluges sind heute nicht mehr all zu groß und moderne Flugzeuge sorgen für einen schnellen und preiswerten Transfair. Schnell ist trotzdem noch übertrieben, wenn man die gesamte An- und Abreisezeit betrachtet. Aber preiswert passt schon, denn Dank des Konkurenzkampfes der Fluggesellschaften untereinander, ist das Bulen um den Touristen erheblich freundlicher geworden.
Die meisten der Kolonialbauten gehören zu den Sehenswürdigkeiten der gesamten Inselregion. Die ältesten Gebäude der Hauptstadt sind die Kathedrale, die Universität und das Krankenhaus. Sie verzeichnen Jjahrhundertgeschichten.
Der Hafen von Santo Domingo war etliche Hundert Jahre der wichtigste Ausfuhrhafen für Zucker, welcher aus dem bekannten Zuckerrohr entsteht.
Rings um die Haupstadt dreht sich auch viel um die touristische Zentren.
An der Plaza de la Cultura dessen Namen schon alles sagt, befindet sich das Nationaltheater der Stadt und einige Museen.
Fast noch am Stadtrand befinden sich auch die Ferienanlagen und Strände von Boca Chica.
Einige Kilometer außerhalb der Stadt finden wir schließlich die bunte Tropfsteinhöhle Los Tres Ojos de Agua.
Weiter führt von Santo Domingo eine stark befahrene Autostaße Richtung Norden, nach Cibao und Santiago. Das Cibao-Tal an sich ist das fruchtbarste Land dieser Republik. Und von Santiago aus führt es für Wanderer direkt in die nahe gelegenen Berge.
Noch weiter im Norden der Dominikanischen Republik liegt die fantastische Bernsteinküste mit den bevorzugten Touristenorten Puerto Plata, Luperon, Sosua und Cabarete.
In Puerto Plata gibt es außerhalb der Ferienanlagen einiges Anschauliches für Touristen.
In der Calle Duarte nahe des Stadtparks findet man, nicht anders zu erwarten auch ein Bernstein-Museum mit interessanten Exponaten, der Bernsteinküste.
Weiter die von den Spaniern im 16. Jahrhundert erbaute Festung San Felipe. Sie wurde während der Diktatur von den Brüdern Trujillo als Gefängnis genutzt und hat auch verschiedene Opfer hervor gebracht.
Eine weitere Festung mit einem Wehrturm, auf dem Mount Isabel de Torres, wurde dann von den Trujillos gebaut. Sehr elegant ist der botanische Garten auf dem Berg angelegt.
Vom Gipfel hat man einen herrlichen Blick auf die Weiten der Nordküste.
Östlich der Stadt kann man einer Rumbrennerei einen Besuch abstatten und den edlen Tropfen kosten. Aber vorsicht, drinnen ist es kühl und wenn man raus kommt, bekommt man schnell ein Brett vor den Kopf.
Am Cofresi-Strand befindet sich die Welt des eindrucksvollen Ocean-World-Adventure-Park.
Die überdimensionale Welt der Flora und Fauna eines Regenwalds wurde hier originalgetreu nachgebildet und versetzt jeden Besucher ins Original, denn origineller geht es nicht.
Hier lebt auch der selten gewordene weiße Tiger. Im Aquarium sieht man exotische Fischeund vorgelagert zum Meer im Meer kann man Delfine erleben.
In der Nähe Puerto Platas liegen dann weitere Touristenzentren wie Playa Dorada und Costamber mit traumhaften Stränden. Östlich finden wir die Halbinsel Samana mit kilometerlangen Zucker-Stränden und geheimnisvollen Höhlen.
Der Südosten ist geprägt von strotzigen Plantagen und weitläufigen, kristallblauen Stränden, an denen sich die Ferienanlagen und Hotels von Punta Cana und La Romana befinden.
Der Südwesten ist leider weniger interessant und erwehnenswert, denn es ist die ärmste Region und der am wenigsten weiter entwickelte Teil der Republik.
Wenn man Revue passieren lässt, stellt man schnell fest, dass es eine sehr bezaubernde Urlaubswelt ist, die sich leider genauso, oder ähnlich, wie die Urlaubswelt in Nordafrika vor falschen Kulissen abspielt. Es ist einfach in diesen Ländern keine heile Welt, was das eigene Leben betrifft. Man maskiert sich um zu leben, oder gar zu überleben.
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