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Reiseziele
Wer fängt da nicht gleich an zu träumen - ein Land in der weiten Savannen. Elefanten, Antilopen und Giraffen am Fuße des höchsten Berges Afrikas. Endlose Strände und unzählbare Kokosnusspalmen. Natur mit unendlichen Dimensionen - Natur pur sehen und auch hören ! Wo gibt es so etwas noch einmal ?
So etwas gibt es noch mehrmals in Afrika, aber leider für uns als Touristen nicht sicher zugänglich, weil Machtansprüche und damit verbundene Kriege den Diktatoren dieser Länder lieber sind, als ein Leben in Frieden. Weil diese Herrscher nur ihren eigen Wohlstand und den ihrer Familienclans sichern wollen. Das alles ist Afrika - ein Land mit verbrannter und blutiger Erde.
Wollen wir aber beim schönen Kenia bleiben, so lange es noch möglich ist.
All zu viel wisseswertes liegt uns persönlich über Kenia nicht vor, da wir uns nur kurze Zeit in diesem Land aufhielten.
Kenias bekannteste und weltweit begehrtesten Attraktionen sind die vielen großflächig angelegten Tierparks mit einer reichlichen Anzahl afrikanischen an Wildtieren. Von der Küste gesehn sind die am nächsten gelegenen und am meisten besuchtesten Wildparks, der Amboseli- und der Tsavo-Nationalpark. Das Logo des Tsavo-Parks sind di roten Elefanten, die ihre rotbraune Farbe von der rötlichen Erde der Taita-Hills und dieser Umgebung inne haben.
Da sie sich wie jeder Elefant mit Erde bestäuben und so gegen Insekten schützen, stauben sie sich natürlich hier dementsprechend mit rotem Staub ein. Wäre die Erde grau, dann wären die Elefanten, wie im Comik, mausegrau.
Tsavo ist der gewaltigste aller Nationalparks in Kenia und bietet eine große Anzahl an verschiedenen Wildlebewesen. Empfehlenswert im Tsavo-Gebiet sind die etwas kleineren Lodges, wie das Red Elephant-Camp, oder auch das Westermanns-Camp. Beide sind bis heute nicht so überlaufen und nur auf Dollar aus, wie die grossen Lodges. Unbeschreiblich und voller Gefühl erlebt man die Sonnenauf- und Sonnenuntergänge. Wer sich dann noch dazu auf diese Lichtereignisse vorbereitet und sie im Bild einfängt, dem wird erst zu Hause bewusst, an welch schönen Ort der Welt er war. Man muss diese Naturereignis erlebt haben.
Die Lodges sind üblicher Weise im oder nahe am Park gelegen und geben einem das unbeschreibliche Gefühl zurück, versetzt in das alte Afrika der Grosswildjäger und der entsprechenden Wildnis zu sein. Die Kilaguni Lodge z.B. hat nur einige Meter vom Hauptgebäude entfernt eine Wasserstelle, wo man ungestört die Tiere, die zur Tränke kommen, beobachten kann. es wäre ein leichtes an so einer Oase zu jagen.
Aber vorsicht vor den durchgedrehten Pavianen, die hier auftauchen. Wenn die auch nur den menschen riechen, dann drehen die durch und versuchen iIhnen alles Essbare zu stehelen. Gewaltanwendung wie bei einen Raubüberfall müssen sie einplanen.
Die Red Elephant Lodge, die einige Meter vom Eingang zum Tsavo-Parks entfernt ist, ist auch Ausgangspunkt für eine überdurchschnittliche, Abenteuer-Safari in diesem Park. Selten werden sie Zeuge, wenn wilde Löwen eine Herde gewaltiger Büffel jagen und letztlich ein Tier zum erlegen bringen. Wenn sie das Glück haben sollten, diesem Schauspiel bei zu wohnen, dann sollten sie aber Kleinkinder unbedingt davor schützen, diese Tragödie mit zu erleben - auch wenn es fremde Kinder sind, denn der Löwe verwandelt sich instinktiv in eine blutverschmierte Bestie.
Der Amboseli National Park hat eine außergewöhnliche große Artenauswahl und wird von denen angenommen die das allgemeine Wissen über afrikas Tierwelt erfahren wollen.
Wenn der Himmel klar ist kann man von hier aus sogar den Kilimandscharo in Tansania sehen. und da sind wir wieder beim oben genannten. Man kann nicht alles haben, oder erleben, was man sieht.
Die Salt Lick Lodge, die als einzige auf Pfählen erbaut wurde, hat ebenfalls eine Wasserstelle. Man kann hier die Tiere sogar nachts beobachten, wie sie sich zur Tränke pirscheen, um vor Feinden unentdeckt zu bleiben. Die Natur ist nun mal ein Kreislauf der Narungskette, wo jedes Lebewesen, seine bestimmumg hat. nur der Mensch hat diese kette im Laufe der Jahrtausende zerstört. Und beansprucht eigene Wege mit leider auch eigenen Regeln.
Die Kimana Lodge bietet den Urlauber einen besondere Attraktion. Jeden Abend zur Dunkelheit binden sie eine saftige Portion Frischfleisch in einem Baum und warten, dass ein leopard sich daran zu schaffen macht.
Das Crododile-Camp versorgt die Krokodile des Galana Flusses mit riesigen Fleischbrocken, oder halben Büffeln.
Da die Wildparks jedes Jahr Herrscharen von Besuchern verkraften muss, geriet die Erde aus dem Gleichgewicht. Zerstörtes Land sagt man hier. Winderosionen, sagt der Fachmann und diese sind hier an der Tagesordnung.
Es ist angeraten bei einer Safari auf den Wegen zu bleiben und nicht anzuhalten, da dieses Verhalten dazu beiträgt die Vegetation zu immer mehr zerstören. Man sieht deswegen nicht gerade weniger Tiere, denn die haben sich im Laufe der Jahre an die Fahrzeuge gewöhnt und suchen die Wegesränder gerne auf, um gesehen zu werden. Nein mal im Ernst - Sie wollten doch sicher nicht der letzte Besucher in dieser wundervollen Naturwelt sein, oder? Was liegt uns also näher, als diese schöne Welt an unsere Nachfahren weiter zu geben. Ihre Enkelkinder werden es Ihnen sicher danken und sie sicher erfreut darüber sein, wenn der gleiche Baum, den sie schon fotografierten, auf Enkels Bild immer noch da steht, nur dementsprechend größer und älter ! Das wärs doch !
Weitere Parks sind das Sibiloi-National-Reservat, sowie die wilden Ufer des Turkana Sees.e
Der Nakuru-See, mit seinen Tausenden wunderschönen Flamingos, den Marsabit-Park und auch die Masai-Mara, als Einlauf der weltbekannten und wundererhabenen Serengeti.
Entlang der Nationalstrasse und Autobahn A105 Richtung Nairobi, kann man am Elementaita, oder Naivasha-See, Rast machen und einen entzückenden Rundblick über das Great-Rift-Valley mit seinen glitzernden Seen, oder heissen sprudelnden Quellen, oder auch einen Vulkankrater, wie dem Longonoti sehen.
All die hier genannten Wild-Parks sind nur ein sehr kleiner einblick in die Welt der Wildnnis Kenias. Was Kenia darüber hinaus noch zu bieten hat passt hier nicht hin und ein Buch wollten wir hier auch nicht schreiben.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass Kenia erkannt hat, was Natur und Wildnis wert sind und was man unternehmen muss, diesen Planeten halbwegs zu erhalten. Da muss Nordafrika noch viel von lernen.
Zurück auf Kenias Hauptverkehrsader muss man sich entscheiden, ob man weiter westlich über Kericho bis nach Kisumu, am wundersamen Viktoria-See reisen möchte, oder doch lieber noch weiter in Richtung Masai-Mara will, um den unersättlichen Hunger dieser paradiesischen Welt stillen will. Eins ist Fakt - dieser Hunger und dieser Drang auf diese land vergeht nie.
Eindrücke die man hier gewinnt, brennen sich ein Leben lang ein !