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Reiseziele
Ungarn, ebenfalls direkt Mitteleuropa, mit Nachbarn wie Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien, die Ukraine und die Slowakische Republik, lässt uns sofort an unendliche Weiden, Steppen und vorallem an Paprika und schöne Mädchen denken.
Ungarn hat aber mehr, als nur schöne Mädchen und scharfe Paprika. Oder umgedreht?
Zwischen den riesigen Karparten und der Donau, sowie zwischen den Fruska-Gora-Bergen und den t,ransylvanischen Alpen, befindet sich die große Ungarische Tiefebene.
Der Balaton, auch als Plattensee bekannt, zählt er zu den größten Seen Europas und wird seit dem Ende der kommunistischen Herrschaft im Jahre 1990 immer beliebter für Touristen aus aller Welt.
Budapest als Hauptstadt von Ungarn liegt an den Ufern der Donau und ist zu einer der attraktivsten und schönsten Städte in Europa herangewachsen.
Der Plattensee, als der größte Süßwassersee in Mitteleuropa bringt milde Badetemperaturen und ist mit seine durchschnittliche Tiefe von nur drei Metern ein Bade-See, der nicht all zu viele gefahren mit sich bringt. Nahe der Halbinsel Tihany erreicht der See allerdings eine Wassertiefe von zwölf Metern. Seinem Wasser wird selbstverständlich und nicht anders zu erwarten, therapeutische Wirkung zugesprochen. Was soll hier heilende Wirkung haben, wenn das Gegenteil eindeutig durch stellenweiser Wasserverschmutzung aufgehoben wird.
An den Ufern des Plattensees liegen zahlreiche Ferienorte, von denen sich die schönsten im Norden befinden. Im Allgemeinen bietet der Plattensee gute Möglichkeiten zum Schwimmen, Segeln und Windsurfen. Eine große Auswahl an Hotels und Pensionen, sowie zahlreiche Ferienhäuser stehen zur Verfügung. Abends gibt es dermaßen gute und Restaurants, Bars, Discotheken und Nachtclubs, dass man kaum weis, was man aussuchen soll.
In der unmittelbaren Umgebung des Sees erheben sich Naturschutzgebiete, wie z.B. das Feuchtbiotop des Kis-Balaton, wo sich Ausflüge alle Male lohnen. Auch die Halbinsel Tihany mit der schönen Abtei aus dem 18. Jahrhundert, ist eines der Highlights in Ungarn und einen Besuch, nach übersetzen mit der Fähre, wert.
Etwas nördlich von Budapest ändert die Donau ihren Lauf. Sie verlässt ihren Ost-Kurs und wendet sich gen Süden. Dieses Gebiet, dass das Donauknie genannt wird, ist das ganze Jahr über ein bevorzugtes Ferienziel und bei Wanderern hoch begehrt. Historisch interessierte Liebhaber und Kunstfreunde finden hier ein Domiziel. Ebenfalls nördlich gelegen, so ca.20 Kilometer von Budapest liegt die Stadt Szentendre. Mit ihren wunderschön erhaltenen Barockgebäuden und ihren pastellfarbenen Fassaden ist sie heute noch völlig vom Charakter des 18. Jahrhunderts geprägt.
Weiter stromaufwärts befindet sich Visegrad, welches im Mittelalter der edle Königssitz war. Und als Hauptstadt der katholischen Kirche, wird Esztergom von einer mächtigen Basilika aus dem 19. Jahrhundert gekrönt .
Die Puszta ist die eigentliche Charakterlandschaft von Ungarn und wie oben schon gesagt, mit unendlichen Weiten in aller Munde. Sie ist eine der natürlichen Sehenswürdigkeiten in Ungarn überhaupt. Die moderne und übertriebene Landwirtschaft, als Kopie der westlichen Welt, hat das Bild der Grassteppe aber tiefgründig verändert.
Nur das Herzstück, die Hortobagy-Puszta, die sich östlich von Budapest zwischen Debrecen und Tiszafüred erstreckt, konnte ihren Urzustand durch umfangreiche Schutzmaßnahmen behalten. Dieses Stück Eden wurde nach dem kleinen Fluß, der sich von Norden nach Süden, durch die Ebene zwischen der Theiß und der Stadt Debrecen schlängelt, benannt.
Ein Teil der Hortobagy-Puszta wurde, Gott sei Dank, in den siebziger Jahren zum Nationalpark erklärt. Seine ökologisch geprägte Bedeutung reicht von Auwaldresten in der Überschwemmungsgebieten der Theiß, über Eichenwälder, bis hin zu salzigen Sümpfen und der Kurzgrassteppe. Dementsprechend ist Fauna und Flora so intakt, dass alle Herzen der Naturfreunde höher schlagen, wenn sie diese Region erleben. Am beeindruckendsten ist es die Puszta zu durchwandern oder auch mit einem Pferd zu durchreiten, bzw. mit einem Planwagen zu durchfahren, denn hier erlebt man das ganze aus einer andern sicht und etwas schneller.
Da Ungarn seit je her mit Thermalquellen reich gesegnet ist, eignet es sich besonders gut für Kuren und Heilbäderurlaub. Der Kurtourismus wird immer weiter ausgebaut und spielt eine immer wichtigere Rolle im Fremdenverkehr des Landes Ungarn.
Es gibt Hunderte Warmwasserquellen mit verschiedenen Heilwirkungen. Die bekanntesten Heilbäder sind Héviz und Harkány. Historische Thermalbäder auch in Budapest sind z.B. das Kiraly, das Rudas oder das Racs. Sehr bekannt ist übrigens auch das Hotel Gellert, mit seinem Jugendstilbad, welches nachdenkliche Eindrücke verbreitet.
Man kann erkennen, dass die meisten südlichen Länder, egal welches, mit nicht ganz sauberen Thermal-Versprechen zum Urlaub locken. Das sollte aber kein Grund sein solche Länder nicht zu bereisen, denn wir wissen alle, dass egal welche Art von Werbung uns nur den Kopf verdrehen soll, damit wir kaufen. Also selber abwägen, was gut und schlecht ist. und die Meinungen andere Urlauber erforschen.